Dieser Artikel wurde am Dienstag, 6. Januar 2009 um 23:25 Uhr in gib mir alles, im Netz gelesen veröffentlicht. Sie können Kommentare über den RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können einen Kommentar, oder einen Trackback hinterlassen.
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dein klick durch hessen
Auflösungserscheinungen bei den Linken
Die Linkspartei in Hessen zeigt heftigste Auflösungserscheinungen: Nach wochenlangem Gezeter und kontinuierlichem Mitgliederschwund verlässt nun auch das Spitzenpersonal die Partei.
HR-online zitiert den ehemaligen Spitzenkandidaten Pit Metz:
Der Zustand der Partei sei “unheilbar desolat” [..] und die innerparteiliche Situation “ein Panorama des Elends”.
Das scheint auch die Basis so zu sehen. Mit dem kollektiven Austritt von 33 Mitgliedern ist der Stadtverband Baunatal quasi aufgelöst. Die Mitglieder beklagen sich über Demokratiedefizite, Zentralismus, geheime Zirkel bis hin zu “Stasi-Machenschaften” und “Kaderbildung” innerhalb der Partei.
Was soll man dazu sagen – der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
6. Januar 2009 um 23:59Uhr
In der Frankfurter Rundschau stehen auch paar nette Details über die mehrfach umlackierte DDR-SED:
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1655303_Ein-Panorama-des-Elends.html
Dass die Kritiker sich äußern dürften, zeige ja, wie basisdemokratisch man sei, meint Linkspartei-Chef Ulrich Wilken also. Aus Sicht der Linken mag das ja durchaus eine gesellschaftliche Fortentwicklung im Jahre 19 nach dem Mauerfall sein…
“Panorama des Elends”, “Kommunistischer Moloch” – Das sind keine Worte aus dem Munde von Konservativen, sondern stammen von prominenten Linkspartei-Mitgliedern.
7. Januar 2009 um 02:57Uhr
Eine tolle Idee für die Linkspartei: Mandate und Vorstandsämter werden ausgelost, bezahlt wird Mindestlohn. Getreu dem Motto dieser Partei: Armut für alle!
7. Januar 2009 um 08:11Uhr
Es ist kaum zu fassen, dass eine solche Partei den Einzug in unsere Landtage schafft. Welche Leute können diese Linkspartei denn ernsthaft ählen??? Bei uns in Hessen ist das schlimm genug, aber ausgerechnet im Osten, wo dieMenschen diese Stasi-Praktiken noch kennen müssten und jahrelang darunter gelitten haben, erzielt sie zweistellige Prozentzahlen?! Am Ende finanziert der Steuerzahler die handelnden Personen über Wahlkostenerstattungen, Abgeordnetendiäten und Pensionsansprüche.
Armes Deutschland!
7. Januar 2009 um 10:33Uhr
Und mit denen will die SPD eventuell eine Koalition machen? Echt heavy…
7. Januar 2009 um 10:36Uhr
Chaos-Truppe! Wer wählt die eigentlich noch??? Und auf Lafontaine hab ich sowieso keinen Bock
7. Januar 2009 um 15:51Uhr
Ich vermute mal, das sind alles Leute, die vorher bei der WASG Mitglied waren. Und jetzt geht denen auch ein Licht auf.
7. Januar 2009 um 18:15Uhr
Tja, dummerweise haben wir nix aus der Geschichte gelernt. 1990 wurde es einfach versäumt, mit dem Unrecht der SED-Diktatur richtig aufzuräumen; zu groß war die Freude über die Wiedervereinigung.
Der gleiche Fehler wurde schon 1945 gemacht, die damalige “Entnazifizierung” war auch mehr eine Farce als ein richtiges Aufräumen.
Die Folgen sehen wir heute: Die SED ging nach 1990 einige Jahre in Deckung und kam als angeblich neue “Linkspartei” wieder hervor. Und ist sich für nichts zu schade um die Armen und Schwachen unserer Gesellschaft an der Nase herumzuführen.
12. Januar 2009 um 20:23Uhr
[...] dagegen schon ein klassischer Blog. Schön mit Kommentaren und so. Sie greifen Presseberichte auf, greifen die Linken an und zu fast allen Beiträgen gibt es Kommentare. Aber mir scheint es als dümpelt man dort im [...]
13. Januar 2009 um 04:43Uhr
Dat wird ja immer besser: Habe gerade in der Frankfurter Rundschau Folgendes gelesen:
“Nach FR-Informationen werden Mitglieder der Linkspartei zumindest die ungewöhnlichste Wahlparty Hessens feiern: Im Swingerclub “La Envie” der Linken-Direktkandidatin Heidi Lippmann in Münchhausen bei Marburg wird ab 16 Uhr lustvoll Politik geguckt. [..] Der Whirlpool wird laufen, und sollte ein großer Teil der Leute später in die Sauna wollen, können wir die auch noch anstellen”, verspricht Lippmann mit rauchiger Stimme. [..]
http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/?em_cnt=1658442
Hexenmeister, Swinger-Club-Besitzerinnen gepaart mit Stasi-Methoden des Landesverbands… eine wirklich illustre Truppe, die sich da fürs einfache Volk einsetzen will. Wie wär’s noch mit nem Zuhälter vom Hamburger Kiez? So ein richtiger “Lude” sollte doch bei einem solchen Aufgebot nicht fehlen…
Geht’s noch ???
Anmerkung der webcamp-Redaktion: Der zitierte Text aus der Frankfurter Rundschau wurde aus urheberrechtlichen Gründen von uns gekürzt, der Link zum vollständigen Artikel ist ja mit angegeben.