Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 27. August 2009 um 19:15 Uhr in gib mir alles, im Netz gelesen veröffentlicht. Sie können Kommentare über den RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können einen Kommentar, oder einen Trackback hinterlassen.
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Wasser predigen, Wein trinken
Nett blickt sie drein, in blauem Oberteil und die Arme auf den Stühlen aufgelehnt: Eine kommunale Kandidatin aus Duisburg wirbt auf einem Plakat für die Wahl der SPD am 27. September. “Bildung darf nicht vom Konto der Eltern abhängen. Und darum wähle ich SPD”, ist ihr Statement.
Pikantes Detail der Geschichte: Sie bezahlt mehrere tausend Euro Studiengebühren im Jahr an der privaten Hochschule EBC in Düsseldorf. Im Rahmen ihres Auslandssemester in Dublin zahlte sie ebenfalls eine vierstellige Gebühr.
Gegen Studiengebühren werben, aber selbst aktiv betreiben? Wir halten es mit einem Blogger: “Die Parteimitglieder scheinen nicht hinter den Wahlkampfsprüchen für die sie werben zu stehen. Nächstes mal sollten die Strategen aus der Nordkurve einfach mal schauen, wen sie auf welches Plakat drucken.”
22. Februar 2010 um 17:57Uhr
Man muss auch bedenken, dass es auch Studiengänge gibt die leider nur an einer Privat Uni angeboten werden! Und wenn man dann das Glück hat, dass die Eltern das bezahlen, warum sollte man dies dann nicht machen?? Ich kann mir sehrwohl vorstellen das die junge Frau selbstpersönlich gegen Studiengebühren ist aber halt nie eine andere Wahl hatte!